TCM, Akupunktur, Moxibustion

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die sich in China entwickelt hat und auf über 2000 Jahre Wissen und Erfahrung zurückgreifen kann. „Gesundheit“ ist aus der Sicht der TCM gleichbedeutend mit dem energetischen Gleichgewicht des Körpers. Ist dieses Gleichgewicht und der Energiefluss gestört, kommt es zu Beschwerden und Krankheiten. Das Ziel der Behandlung ist, den freien Fluss der Energie (Qi) des Menschen wiederherzustellen.

Sie ist – richtig angewandt – eine nebenwirkungsarme Behandlung. Von der evidenzbasierten Medizin wird die Wirkungsweise der TCM allerdings nicht anerkannt.

Die Säulen der TCM

Die Methoden der TCM basieren auf einer ganzheitlichen Herangehensweise. Nach einer ausführlichen Anamnese kann ich mit Hilfe differenzierter diagnostischer Methoden die für Sie passende individuelle Therapie finden. Dazu baut die TCM unter anderem auf diesen Säulen auf:

  • Akupunktur
  • Moxibustion
  • Diätetik (Ernährung und Lebensführung)
  • chinesische Arzneimitteltherapie (Pflanzenheilkunde)
  • Qi-Gong (Atemübungen)

Akupunktur

Die Akupunktur ist die bekannteste und meist verbreitete Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin im Westen. Sie will das freie Fließen der Lebensenergie wieder ermöglichen und somit Beschwerden lindern. Durch gezieltes Stechen mit einer Akupunkturnadel in die auf den Meridianen (Bahnen der Lebensenergie) liegenden Akupunkturpunkte soll die Störung im Fluß der Energie (Qi) behoben werden.

 

Moxibustion

Die Moxibustion kann die Akupunktur unterstützen, indem sie die Akupunkturpunkte zusätzlich mit Hitze stimuliert. Dazu wird getrocknetes Moxakraut (oft wird Beifuß verwendet) in einer sogenannten „Moxazigarre“ auf den Akupunkturpunkten angezündet. So kann Wärme in den Körper eindringen und nach der Lehre der TCM Feuchtigkeit und Kälte vertreiben und das Qi bewegen.

Bei welchen Beschwerden kann ich Sie mit der Akupunktur und der Moxibustion unterstützen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2002 eine Indikationsliste von Krankheitsbildern erstellt, bei denen die Akupunktur angezeigt sein kann. Dazu gehören unter anderem folgende Beschwerdebilder:

  • Erkrankungen des Atmungssystems (z.B. akute  Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Magen-Darm-Beschwerden , Reizdarm, Verstopfung
  • Schlafstörungen
  • Allergien
  • Neurologische Störungen ( Nervenschmerzen )
  • Chronische Schmerzen ohne körperlichen Befund
  • Schmerzbehandlung

Trotz vieler positiver naturheilkundlicher Erfahrungswerte ist die Akupunktur von der evidenzbasierten Medizin nicht restlos anerkannt.

Besonderer Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (HWG):
Den in meiner Praxis angebotenen TCM-Behandlungen (Akupunktur und Moxibustion) liegt keinerlei Heilversprechen zugrunde. Aus den Texten kann weder eine Linderung noch eine Besserung eines Krankheitszustandes abgeleitet, garantiert oder versprochen werden. Bei der hier vorgestellten TCM-Behandlungen (Akupunktur und Moxibustion)  handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, das wissenschaftlich nicht vollständig anerkannt ist. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der TCM-Behandlungen (Akupunktur und Moxibustion) selbst.